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Lake Placid ist eine Stadt, nordöstlich von Fort Myers gelegen, im Inland Floridas. Ein schönes „verschlafenes“ Städtchen mit etwas über 2000 (Stand 2010) Einwohnern.Alleine die Fahrt dorthin (südlich des Caloosahatchee River entlang und Palmdale) war sehenswert. Die Region ist geprägt von Zitrusplantagen, großen Gärtnereien und Rinderfarmen.
Die Gegend um Lake Placid ist schon seit fast 100 Jahren ein Rückzugsort für Menschen aus den Ballungsgebieten und der Küste Floridas. Landschaftlich eines der schönsten Gebiete des Sunshine States bietet er 29 klare Süßwasserseen mit einigen der besten Fischgründe und einer hügeligen Umgebung.
Die Stadt Lake Placid selbst ist bekannt für ihre über 40 Gemälde an Häuser- und Gebäudenwänden. Im Jahre 2013 wurde sie sogar von Readers Digest als „Americas Most Interesting Town“ ausgezeichnet. Nicht umsonst hat sie zwei Spitznamen: Town of Murals und „die Caladium-Hauptstadt der Welt“. Rund 95 % der Caladiumpflanzen kommen aus Lake Placid.
Neben den wunderschönen Wandgemälden, welches jedes Einzelne eine Geschichte erzählt, findet man auch 17 besonders gestaltete Müllbehälter (teilweise sogar mit Geräuschen versehen) in der Innenstadt. Im Visitor-Center kann man sich kostenlos ein Video über die Stadt anschauen und für 3 $ eine Karte kaufen, in der die Standorte verzeichnet sind. Das Gemälde am Visitor Center zeigt die „Gründer“ Harriet und Bob Porter. Wir hatten das Glück Bob persönlich kennen zu lernen und er gab uns eine informative Kurzführung zu einigen Gemälden.
Auch findet man hier eine Clownschule (mit Museum) an dem seit 1993 über 2000 Clowns ihren Abschluss machten. Der historische Bahnhof befindet sich auf der anderen Straßenseite.


Entfernung ~ 133 km – Fahrzeit ~ 1 Std. 34 Min.


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